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PhilippinenÜber 200 Menschen sind auf den Philippinen seit 2001 politischen Morden zum Opfer gefallen. Zahlreiche Personen sind in dieser Zeit verschwunden, meist ohne dass es Hinweise auf ihren Verbleib oder die Hintermänner der Entführungen gibt. Recherchen von Amnesty International legen den Schluss nahe, dass es sich nicht um gewöhnliche, kriminelle Morde, sondern um gezielte, politisch motivierte Tötungen handelt. Im Fadenkreuz stehen Aktivisten linker Parteien, Gewerkschafter, kritische Journalisten und Führungspersönlichkeiten aus Kirche und indigenen Gemeinden.
Meist erhalten sie Todesdrohungen, die den Morden und Entführungen vorausgehen. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft bleiben in der Regel erfolglos. Verhaftungen, Anklagen und Verurteilungen der Verantwortlichen sind daher die große Ausnahme. Viele Fälle werden aus Mangel an Beweisen nicht vor Gericht gebracht, weil die Zeugen um ihr Leben fürchten und Angst haben, öffentlich auszusagen.
Die GEW unterstützt die Kampagne von Amnesty International zur Beendigung der Straflosigkeit für politische Gewaltverbrechen auf den Philippinen und ruft ihre Mitglieder auf, sich an Protesten gegenüber der philippinischen Regierung zu beteiligen.
Schreiben Sie an die Präsidentin der Philippinen, den Justizminister und die philippinische Botschafterin in Berlin und fordern Sie
Schreiben Sie an
die Präsidentin der Philippinen:
Her Excellency
Gloria Macapagal Arroyo
Malacanang Palace
J.P. Laurel Street, San Miguel 1005
Manila, Philippines
Fax: 00632.736.1010
E-mail: 
Anrede: Dear Ms President
an den Justizminister der Philippinen:
Hon. Raul M. Gonzales
Compound Secretary of Justice
Department of Justice
Padre Faura St., Ermita
Manila, Philippines
Fax: 00632.521.8349
E-mail: 
an die Botschafterin der Philippinen in Berlin:
Frau Botschafterin Delia Domingo-Albert
Botschaft der Republik der Philippinen
Uhlandstrasse 97
10715 Berlin
Fax: 030 87 32 551
E-mail: 