Dem Warnstreikaufruf der Gewerkschaften ver.di und GEW folgten mehr als 3.000 Kolleginnen und Kollegen aus ganz Rheinland-Pfalz, die in Worms gemeinsam an einer zentralen Kundgebung teilnahmen.
GEW-Landesvorsitzender Klaus-Peter Hammer wies auf der Kundgebung den Vorwurf der Arbeitgeber entschieden zurück, die Forderungen der Gewerkschaften seien maßlos. Maßlos sei vielmehr, dass Politiker, die gleichzeitig Arbeitgeber im öffentlichen Dienst sind, Milliarden zur Rettung von Banken aufbrächten, die mit den Geldern ihrer Kunden gezockt und verloren hätten. Maßlos sei auch, dass Politiker Steuergeschenke an Unternehmer, Konzerne und Hoteliers verschleuderten – Geld, das der Staat viel besser für öffentliche Projekte oder für seine Beschäftigten verwendet hätte.
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Erzieherinnen im Warnstreik: In Rheinland-Pfalz blieben am Montag viele Kitas geschlossen. Fotos: Udo Küssner