17.08.2006

PISA 2006: Auswertung hat begonnen

In einem Hamburger Datenverarbeitungszentrum hat die Auswertung von 55.000 Testarbeiten für die Schülerleistungsstudie PISA 2006 begonnen. Deutschlands Bildungspolitiker erhoffen sich diesmal bessere Ergebnisse.

Schwerpunkt der diesjährigen PISA-Studie waren die Naturwissenschaften – ein Bereich, in dem deutsche Schüler bereits bei den Tests 2000 und 2003 am besten abgeschnitten hatten.

Bundesweit haben sich im vergangenen April und Mai an 1516 Schulen rund 55.000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 Jahren an den Tests beteiligt, die Teilnahmequote lag bei durchschnittlich 90 Prozent. In einigen Bundesländern ist die Teilnahme am PISA-Test Pflicht, in anderen nicht – dies ist innerhalb der Kultusministerkonferenz (KMK) nicht unumstritten.

Ein Hamburger Datenzentrum ist nun dabei, die Testbögen computergerecht aufzuarbeiten. Für die mit der Auswertung befassten Programmierer gilt strikte Geheimhaltungspflicht.

Ebenso wie die Datensätze aus den anderen 57 Teilnehmerländern werden auch die deutschen Testergebnisse ab Oktober nach Paris zur Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geschickt. Nach eingehender Auswertung, Analyse und einem Vergleich der nationalen Ergebnisse wird die OECD ihre erste internationale Auswertung am 4. Dezember 2007 vorlegen.

Die Veröffentlichung der Bundesländer-Leistungsrangliste, die in Deutschland ja stets mit größter Spannung erwartet wird, lässt voraussichtlich bis Herbst 2008 auf sich warten.

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