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Nicaragua

Die sandinistische Revolution 1979 in Nicaragua löste eine Welle von Solidarität in der GEW und anderen DGB-Gewerkschaften aus. Heute arbeitet die GEW mit der Lehrergewerkschaft CGTEN-ANDEN zusammen und unterstützen Projekte in Schulen und Gemeinden.

Nicaragua ist ein Entwicklungsland und zählt zu den ärmsten Staaten Lateinamerikas. Rund 5,5 Mio Menschen leben in dem mittelamerikanischen Land, die meisten sind gläubige Katholiken. Entsprechend groß ist der Einfluss der katholischen Kirche. Die Bevölkerung ist sehr jung. Das Durchschnittsalter der Nicaraguaner liegt bei 23 Jahren, etwa die Hälfte des Durchschnittsalters in Deutschland. Das Bildungsniveau der Bevölkerung ist niedrig: Ein Drittel der Menschen sind Analfabeten. Dennoch verfügt Nicaragua über ein reiches kulturelles Leben. Solidarität mit Nicaragua hat in der GEW eine lange Tradition. Seit mehr als drei Jahrzehnten pflegt die GEW Kontakte zur nicaraguanischen Lehrergewerkschaft CGTN-ANDEN. Mehrere GEW-Landesverbände und Ortsgruppen unterstützen lokale Gliederungen der CGTN-ANDEN und fördern Projekte und Austauschprogramme.

Unsere regelmäßigen Aktivitäten:

  • Regelmäßige Koordinationstreffen der GEW-Nicaragua-AktivistInnen
  • Förderung von Schul- und Projektpartnerschaften
  • Nothilfe bei Naturkatastrophen
  • Bildungs- und Studienreisen nach Nicaragua

Links: José Antonio Zepeda (rechts), Generalsekretär der Lehrergewerkschaft CGTEN-ANDEN, beim Nicaraguaseminar der GEW 2010
Mitte: Hamburger GEW-Kolleginnen packen einen Container mit Schulmaterialien für Partnerschulen in Leon
Rechts: Schüler in Leon

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