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20.12.2009

Neue Wohnungen für Masiphumelele

Im Township Masiphumelele bei Kapstadt entstehen neue Wohnungen für 355 Familien, die bisher in Wellblechhütten gelebt haben. Doch die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika treibt die Preise für Baumaterial in die Höhe und verursacht so zusätzliche Kosten für das Projekt.

Die Freude bei Nonyameko Njaxa über ihre neue Wohnung ist riesig. Bis vor kurzem haben sie, ihr Mann und die drei Kinder noch in einer Wellblechhütte ohne sanitäre Anlagen gewohnt. Jetzt gehören sie zu den ersten Familien, die eine Wohnung in einem der neu errichteten Häuser in Masiphumelele bei Kapstadt beziehen dürfen. 'Amakhaya Ngoku - Häuser jetzt!' heißt die Selbsthilfeinitiative, mit der die Bewohner des Armenviertels sich ihren Traum von einem eigenen Heim verwirklichen. Durch den Bau von insgesamt zwölf Häuserzeilen mit 352 Wohnungen und einem Gemeindehaus mit Kindergarten und Spielplatz will die Initiative die Slumsiedlung in ein lebenswertes Zuhause umgestalten. Mit der Fertigstellung von Block A ist der Anfang gemacht. Block B, C und D sollen in den nächsten Wochen folgen, so dass bald weitere hundert Familien ein neues Heim erhalten werden.

Ein Vielzahl von Hindernissen musste überwunden werden, bis es so weit war. Möglich wurde das Projekt Dank der Hilfe vieler Förderer, wie etwa Erzbischof Desmond Tutu aus Kapstadt und zahlreicher Spender, nicht zuletzt auch aus Deutschland. Vor allem die Baukosten, die aufgrund von Verzögerungen und steigender Materialpreise, verursacht durch Großbauprojekte zur Fußballweltmeisterschaft, in die Höhe schießen, machen 'Amakhaya Ngoku' aber weiterhin zu schaffen. Damit alle zwölf Häuser wie geplant gebaut werden können, bedarf es noch weiterer Gelder. Die GEW unterstützt das Wohnbauprojekt und ruft gemeinsam mit der Entwicklungsorganisation DESWOS zu Spenden für 'Amakhaya Ngoku' auf.

Oben: Die Freude über die neuen Wohnungen ist groß in Masiphumelele
Unten links: Die Ministerpräsidentin des Westkaps Helen Zille bei der Einweihung des ersten Wohnblocks
Unten Mitte und rechts: Das Projekt besteht aus ingesamt zwölf Häuserblöcken

Fotos: John Shaw


Die Preise für Baumaterial in Südafrika sind stark angestiegen



Spendenkonto

// DESWOS e.V.
Konto-Nr. 660 222 1
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98

Stichwort: Häuser jetzt!

 

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