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26.04.2005

Nach Erfurt ist zu wenig passiert

GEW gedenkt der Opfer des Massakers an der Erfurter Gutenberg-Schule

Pressemitteilung Nr. X

Nach Erfurt ist zu wenig passiert

GEW gedenkt der Opfer des Massakers an der Erfurter Gutenberg-Schule

Erfurt – Mit zwei Gedenkminuten erinnerte heute der Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an die Opfer des Dramas an der Gutenberg-Schule in Erfurt. Vor drei Jahren ermordete dort ein Schüler bei einem Amoklauf 16 Menschen. "Nach dem schrecklichen Massaker in Erfurt ist zu wenig passiert. Wir erleben immer wieder Gewalt in unseren Schulen, weil Gewalt in unserer Gesellschaft immer noch als eine Form der Problemlösung angesehen wird. Wenn wir die Ursachen dafür bekämpfen wollen, brauchen wir mehr Zeit für die Kinder und Jugendlichen und Schulen, in denen Schülerinnen und Schüler durch die Auslese nicht zu Verlierern gemacht werden", sagte der GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne.

GEW-Pressesprecher Ulf Rödde

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