12.11.2009

Mehr Geld für Bildung statt Steuersenkungen

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Eine klare Prioritätensetzung in der Finanzpolitik hat DGB-Chef Michael Sommer am Donnerstag auf der DGB-Fachtagung "Mit guter Bildung aus der Krise" in Berlin von der schwarz-gelben Bundesregierung gefordert. Wer mehr Qualität im Bildungswesen wolle, müsse mehr Geld investieren.

Vor zahlreichen Bildungsexperten aus Politik, Wissenschaft und Gewerkschaften sagte Sommer, einen Dreiklang aus Steuersenkungen, Haushaltskonsolidierung und Zukunftsinvestitionen in Bildung werde es nicht geben. "Das wäre die Quadratur des Kreises“, so der DGB-Vorsitzende. Die Bundesregierung müsse klar sagen, ob sie kostspielige Steuersenkungen für reiche Erben und Firmen wolle oder mehr Geld für ein gutes Bildungswesen.

GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne betonte in seiner Rede die Bedeutung einer soliden Bildungsfinanzierung. Jährlich seien rund 40 Milliarden Euro zusätzlich notwendig, um den Nachholbedarf im Bildungsbereich zu decken sowie dringend notwendige Reformen anzuschieben und umzusetzen, so Thöne.

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