09.08.2009

Kurzgutachten der Friedrich-Ebert Stiftung: „Jugendliche ohne Berufsabschluss. Handlungsempfehlungen für die berufliche Bildung“

In Deutschland verfügen rund anderthalb Millionen junge Erwachsene im Alter zwischen 20 und 29 Jahren über keinen Berufsabschluss. Somit gelingt es etwa jedem siebten Jugendlichen nicht, die formellen Voraussetzungen für eine qualifizierte Beteiligung am Erwerbsleben zu erwerben. Der An-teil der Ausbildungslosen stagniert bereits seit Jahren auf diesem Niveau. Dass sich Deutschland dies nicht leisten kann und darf, ist zu Recht ein Standardsatz in allen Reden zur Bildungspolitik.

In einem Kurzgutachten im Auftrag der Friedrich-Ebert Stiftung skizzieren Elisabeth M. Krekel, Joachim Gerd Ulrich vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die aktuellen Entwicklungen des deutschen Berufsbildungssystem und untersuchen hier zum Beispiel, aufgrund welcher Umstände welche Gruppen von Jugendlichen die Aufnahme und der Abschluss einer Berufsausbildung misslingen. Wegen der Besonderheiten des zuvor analysierten Datenmaterials erfolgt danach eine Diskussion insbesondere aus einer bildungsbiografischen Perspektive. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Prävention von Ausbildungslosigkeit gelegt, während kurative Maßnahmen zur nachträglichen Qualifizierung von jungen Erwachsenen nur relativ kurz abgehandelt werden.

Links

// Kurzgutachten der FES
von Elisabeth M. Krekel, Joachim Gerd Ulrich

 

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