14.01.2010

Jungen – die Bildungsverlierer?

Die Forderung nach mehr Männern in Bildungs- und Erziehungseinrichtungen wird in den letzten Jahren immer häufiger aufgestellt, z. T. wird auch ein Zusammenhang zwischen den Schulleistungen von Jungen und der Unterrepräsentanz von Männern in Kindertagesstätten und Grundschulen hergestellt. Die Medienöffentlichkeit schätzt Zuspitzungen dieser Art. Den pädagogischen Herausforderungen werden sie jedoch nicht gerecht.

Mit dem Workshop „Die Re-Dramatisierung von Bildung und Geschlecht“ wurde eine ausführliche Diskussion in der GEW begonnen, deren Verlauf hier mit den Thesenpapieren von Expertinnen und der Fokussierung auf drei Ebenen der Auseinandersetzung dokumentiert wird.

  1. Die öffentliche Auseinandersetzung: Was ist dran an der Forderung nach „Mehr Männern in Lehrberufen“ und wie damit umgehen?
  2. Die pädagogische Praxis: Wie kann eine geschlechtergerechte Pädagogik für Jungen und Mädchen gefördert werden?
  3. Der frauenpolitische Standort: Machen die neuen Entwicklungen eine neue Orientierung erforderlich?

Workshop-Programm
Literaturliste

Präsentationen
Bildungsforschung - Dr. Waltraud Cornelißen
Männlichkeitsbilder - Katharina Debus
Bildungspolitik - Doro-Thea Chwalek

Ergebnispapier - Ebenen der Auseinandersetzung

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