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DGB zu JugendgewaltIn dem Schreiben betonten Annelie Buntenbach (DGB), Wolfgang Rhode (IG Metall), Ulrich Freese (IG BCE) und GEW-Vize Marianne Demmer, eine Reduzierung der Maßnahmen auf schärfere Gesetze oder vorbeugende Maßnahmen, die sich fast ausschließlich an Migrantinnen und Migranten richten, führe nicht zum gewünschten Ergebnis. Jugendkriminalität und rechtsextreme Gewalt, die sich häufig gegen Migrantinnen und Migranten richtet, müssten gleichermaßen bekämpft werden.
Ein besserer Schutz der Bevölkerung vor Gewalt bedürfe zudem auch einer besseren personellen Ausstattung der Polizei, die in die Lage versetzt werden müsse, über die Aufklärung von Straftaten hinaus auch in den Wohngebieten präventiv zu arbeiten.
Die Gewerkschaftsvertreter zeigten sich überzeugt davon, dass die Äußerungen im aktuellen Wahlkampf nicht geeignet sind, die Integration und das Zusammenleben aller in der Gesellschaft zu befördern. Die demokratischen Parteien sollten sich im Gegenteil gemeinsam mit den Organisationen der Zivilgesellschaft dazu verpflichten, für ein tolerantes Deutschland einzutreten und in ihren Verlautbarungen auf die Verbreitung von Vorurteilen zu verzichten.
Der Brief der Gewerkschaftsvertreter an Bundeskanzlerin Angela Merkel steht im Infokasten rechts zum Download zur Verfügung.