05.12.2008

Jeder Vierte liest keine Bücher

Eine jetzt veröffentlichte Studie der Stiftung Lesen belegt, dass 25 Prozent aller Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland nie zum Buch greifen. 36 Prozent lesen gelegentlich, acht Prozent täglich. Erfreulich: das Leseverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund.

Ebenso wie der Bevölkerungsdurchschnitt lesen 36 Prozent der befragten Migranten ein- oder mehrmals in der Woche. Mit elf Prozent täglichen Lesern schneiden sie sogar besser ab als die Durchscnnittsdeutschen mit acht Prozent..

Grundsätzlich dokumentiert die Studie "Lesen in Deutschland 2008" laut Stiftung Lesen einen kontinuierlichen Rückgang der Gelegenheitsleser mit einem bis vier gelesenen Büchern im Monat von 31 auf 25 Prozent in den vergangenen acht Jahren. Der "harte Kern" der Viel-Leser von mehr als 50 Büchern pro Jahr sei dagegen mit rund drei Prozent gleich geblieben.

Darüber hinaus belegt die Studie das Fehlen eines besonders wichtigen Leseimpulses: 45 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren erklärten, dass sie als Kind nie ein Buch geschenkt bekommen hätten.

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