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Inklusion HochschuldidaktikDer „Bologna-Prozess“ eröffnet Möglichkeiten einer neuen Studienkultur, die mehr ist als eine Aneinanderreihung von Modulen. Inklusion ist auch für die Hochschule selbst Anlass, die Zusammenarbeit der Lehrenden und das Verhältnis zu den Studierenden neu zu bestimmen.
Anne-Dore Stein, Professorin für Inclusive Education an der Evangelischen Hochschule Darmstadt erläutert das am Beispiel des von ihr mitentwickelten BA- und MA-Studiengangs. Das hochschuldidaktische Prinzip heißt: „Lernen am und im Widerspruch“. Sie zeigt in außerordentlich überzeugender Weise, wie sich das pädagogische Studium verändern muss, damit ein neues Professionsverständnis möglich wird. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie, die intensiven Praktika und das konsequent fächerübergreifende Studieren sind die wesentlichen Elemente diese Studiengangs.
Herausgeber:
GEW-Hauptvorstand
Organisationsbereich Jugendhilfe und Sozialarbeit
Reifenbergerstr. 21
60489 Frankfurt am Main
Februar 2011
ISBN 978-3-939470-59-5
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Artikelnummer 1389