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Heinrich Rodenstein Fonds

In vielen Ländern der Welt ist demokratisches und gewerkschaftliches Engagement noch immer mit hohem persönlichen Risiko verbunden. Das gilt besonders für die Berufsgruppe der Pädagogen: Wer sich als Lehrerin oder Lehrer politisch engagiert, ist Machthabern häufig ein Dorn im Auge. Aktive Pädagog/innen werden eingeschüchtert oder unterdrückt und sind vielfach Opfer von Gewalt und Verfolgung. Oft trifft es Kolleg/innen gerade in armen Ländern der Welt, die zudem von Naturkatastrophen besonders hart betroffen werden.

Gewerkschaftliche Solidarität konkret

Hier setzt die Solidarität der GEW an: praktische Solidarität, materielle Hilfe von Kollege zu Kollege, Hilfe zur Selbsthilfe. Um diese gewerkschaftliche Solidarität zu fördern, hat die GEW 1981 einen eigenen Hilfsfonds gegründet und ihn mit dem Namen Heinrich Rodenstein verbunden. Heinrich Rodenstein war einer der Gründer der GEW nach dem 2. Weltkrieg, ein engagierter Reformer und Gewerkschafter, der während der Nazidiktatur ins Exil flüchtete und dank der Hilfsbereitschaft anderer die Verfolgung und den Krieg überlebte.

Um welche Hilfe geht es?

Unterstützt werden Kolleg/innen, die wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements oder aus politischen Gründen bedroht oder verfolgt werden. Hilfe gibt es auch für Pädagog/innen, die aufgrund von Naturkatastrophen in Not geraten sind. Dabei geht es nicht um die Förderung von Hilfsorganisationen, sondern immer um gezielte individuelle Hilfe, z.B.


  • zur Finanzierung von Anwalts- und Gerichtskosten
  • zur Sicherung des Lebensunterhalts
  • zur Förderung von Selbsthilfe und Aufbau einer neuen Existenz
  • zur Ermöglichung von Flucht und Exil
  • zur Unterstützung von Familien ermordeter Kolleg/innen

Die Hilfe kommt da an, wo sie benötigt wird

Über unsere vielen internationalen Gewerkschaftskontakte und über die enge Kooperation mit der Bildungsinternationale (BI) erfährt die GEW ganz aktuell, wo Kolleg/innen in Not geraten sind und wo der Heinrich-Rodenstein-Fonds gebraucht wird. Aber es ist auch möglich, Hilfe direkt beim Heinrich-Rodenstein-Fonds zu beantragen. Über die Vergabe entscheidet der Vorstand des Heinrich-Rodenstein-Fonds, der eng mit dem GEW-Vorstand verknüpft ist.

Spenden erwünscht

Der Heinrich-Rodenstein-Fonds lebt von individuellen Spenden der GEW-Mitglieder und anderer Freunde. Aufrufe, Medienarbeit und Veranstaltungen der GEW sorgen für regelmäßige Information über die Arbeit des Fonds. Auf unserer Website berichten wir fortlaufend darüber, wie die Spendengelder genutzt werden und wer welche Unterstützung erhalten hat. Der Heinrich-Rodenstein-Fonds ist gemeinnützig. Ihre Spende kann von der Steuer abgesetzt werden. Spendenquittungen werden von uns automatisch zugestellt. Bitte achten Sie darauf, bei der Überweisung der Spende Ihre vollständige Adresse anzugeben.



Heinrich Rodenstein war einer der Gründer und Vorsitzenden der GEW nach dem zweiten Weltkrieg.


Spenden

Heinrich-Rodenstein Fonds
Konto-Nr. 1 707 274 700
SEB AG Frankfurt am Main
BLZ 500 101 11

 

Kontakt

Reifenberger Straße 21
60489 Frankfurt
Tel. 069-78973-0
Fax: 069-78973-201

 

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