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Häuser jetzt!

In einem Elendsviertel bei Kapstadt haben sich die Bewohner nach einem Brand in einer Selbsthilfeinitiative zusammengeschlossen, um gemeinsam für menschenwürdige Häuser zu kämpfen. Die GEW und die deutsche Entwicklungsorganisation DESWOS unterstützen sie dabei.

Hilfe für Brandopfer im Elendsviertel Masiphumelele bei Kapstadt

Das Township Masiphumelele bei Kapstadt gehört zu den ärmsten Gemeinden der südafrikanischen Provinz Westkap. Die meisten der über 30.000 Bewohner sind arbeitslos und leben in Wellblechhütten ohne fließendes Wasser und sanitäre Anlagen. Vielen stammen aus ländlichen Regionen des Ostkaps und sprechen die Sprache der dort lebenden Xhosa. 'Masiphumelele' ist ein Wort aus der Xhosa-Sprache und bedeutet: 'Wir werden Erfolg haben'.

Townshipbewohner fordern 'Häuser jetzt!'

Mehrfach sind in den letzten Jahren Feuer im Township Masiphumelele ausgebrochen, die sich rasch ausbreiteten und große Not und Zerstörung zurückließen. Im Herbst 2006 verloren 400 Familien bei einem Brand in Masimphumelele ihr ganzes Hab und Gut. Zahlreiche Kinder und Erwachsene erlitten schwere Verbrennungen. In der Folge dieses Brandes schlossen die Menschen sich zusammen und gründeten die Selbsthilfeinitiative "Amakhaya ngoku" (Häuser jetzt!) mit dem Ziel, gemeinsam sichere Unterkünfte für die vom Brand betroffenen Familien zu schaffen. Die Bauarbeiten werden im Jahr 2008 beginnen. Bis zum Frühjahr 2010 sollen 400 Familien in neuen Wohnungen leben. Die Häuser werden an gleicher Stelle errichtet, wo die Menschen früher beengt in ihren Wellblechhütten gewohnt haben. Der Bauplan sieht auch einen Kindergarten und Freiflächen zur Begegnung der Menschen im Township vor.

Hoffnung auf menschenwürdige Wohnungen

Unterstützt wird das Projekt durch den Buchautor und früheren Lehrer und GEW-Aktivisten Lutz van Dijk, der seit Jahren in Masiphumelele arbeitet und dort das Kinderheim HOKISA leitet. Die GEW will die Selbsthilfeinitiative 'Häuser jetzt' unterstützen und hat die deutsche Entwicklungsorganisation DESWOS als kompetenten Partner mit langjährigen Erfahrungen in Wohnbauprojekten gewinnen können. Zur Finanzierung des Wohungsprojekts werden noch Spenden benötigt. Bitte helfen Sie mit, damit die Brandopfer in Masiphumelele zukünftig in sicheren und menschenwürdigen Wohnungen leben können.

Oben: Im Township Masiphumelele wohnen über 30.000 Menschen
Mitte: Der Brand bringt Zerstörung und neue Hoffnung
Unten: Der deutsch-niederländische Schriftsteller Lutz van Dijk unterstützt die Initiative 'Häuser jetzt' der Menschen in Masiphumelele
(Fotos: Manfred Brinkmann)


Ein Feuer im Township Masiphumelele hat viele Häuser zerstört


Spendenkonto

// DESWOS e.V.
Konto-Nr. 660 222 1
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
 
Stichwort: Häuser jetzt!

 




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