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PM vom 07.03.2011Potsdam/Dresden/Schwerin/Erfurt – Mit Warnstreikaktionen in vier Bundesländern will die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag der Forderung nach einem Tarifvertrag zur Eingruppierung angestellter Lehrkräfte sowie Einkommenserhöhungen von durchschnittlich fünf Prozent in der Ländertarifrunde noch einmal Nachdruck verleihen. Mit über 25.000 Teilnehmern rechnet die Bildungsgewerkschaft bei den Aktivitäten in Potsdam, Dresden, Schwerin und Erfurt. Bereits in den vergangenen drei Wochen hatten sich rund 57.000 Beschäftigte an den Aktionen, zu denen die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes aufgerufen hatten, beteiligt.
Info:
Die zentrale Demonstration findet am 8. März, dem Tag vor der dritten und letzten Verhandlungsrunde, in Potsdam statt. Beginn: 16 Uhr, Treffpunkt: Lustgarten. Die Kundgebung nach der Demo findet auf dem Luisenplatz statt.
Während der Demonstration in Potsdam und der am Mittwoch beginnenden Tarifverhandlungen erreichen Sie GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad per Handy unter: 0151/15134646 und GEW-Pressesprecher Ulf Rödde unter: 0160/90557232.
Die zentrale Streikkundgebung in Dresden beginnt um 12.30 Uhr vor dem Finanzministerium am Carolaplatz. Ansprechpartner sind die sächsische GEW-Vorsitzende Sabine Gerold: 0172/7990114 und Pressesprecher Jürgen Thamm: 0162/9390296.
In Erfurt geht es um 16 Uhr auf dem Fischmarkt los, die Abschlusskundgebung findet um 17 Uhr vor der Thüringer Staatskanzlei statt. Ansprechpartnerin ist Kathrin Vitzthum, Pressesprecherin der GEW Thüringen, unter folgender Handynummer: 0157/74890005.
Um 11.30 Uhr startet die Demo in Schwerin, die Abschlusskundgebung beginnt um fünf vor zwölf vor dem Finanzministerium. Ansprechpartnerin ist Michaela Skott, Pressesprecherin der GEW Mecklenburg-Vorpommern: 0172/9023238.
Ver.di, die Gewerkschaft der Polizei (GdP), GEW und dbb Tarifunion verlangen für die im öffentlichen Dienst der Länder Beschäftigten einen Sockelbetrag von 50 Euro und darauf aufsetzend eine Gehaltserhöhung von drei Prozent. Das entspricht einem Volumen von durchschnittlich fünf Prozent Lohnsteigerung. Für die angestellten Lehrkräfte soll zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik die Eingruppierung in eine Länderentgeltordnung (L-ego) durchgesetzt werden, die per Tarifvertrag geregelt ist. Vertragslaufzeit: 14 Monate. Die Arbeitgeber, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), haben diese Forderungen abgelehnt und auch in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Februar kein Angebot vorgelegt.
Die dritte Runde zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern findet am 9./10. März in Potsdam statt.