05.04.2006

GEW legt Sieben-Punkte-Programm vor

Die GEW hat anlässlich einer Bundestagsdebatte zum Thema "Gewalt an Schulen" gefordert, dass die Politik endlich über die Schulgrenzen hinaus Perspektiven für die Zukunft junger Menschen entwickeln müsse.

„Kinder müssen in der Schule in einem integrierten System länger gemeinsam lernen. Dabei gehört die Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe auf Augenhöhe endlich auf die Tagesordnung“, sagten GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne und Stellvertreterin Marianne Demmer, Schulexpertin der Bildungsgewerkschaft, am heutigen Mittwoch in Frankfurt a.M.

„Der Bildungsauftrag beginnt jedoch schon im Kindergartenalter. Kostenlose Kitas verbessern die Bildungschancen von Kindern aus sozial schwächeren Schichten. Nach der Schule brauchen junge Menschen eine Lebens- und Berufsperspektive: Die Gesellschaft muss Ausbildungs- und Arbeitsplätze bereit stellen. In diesem Sinne weist die Diskussion über die Frage Gewalt an Schulen und die Abschaffung der Hauptschule hinaus“, betonten Thöne und Demmer.

Die GEW hat dazu ein Sieben-Punkte-Programm mit dem Titel „ALLE MITNEHMEN – KEINE/N ZURÜCKLASSEN – NIEMANDEN AUSGRENZEN“ vorgelegt und bot der Regierung ihre Mitarbeit an.

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