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PM vom 16.03.2009Frankfurt a.M. – Als „unangemessene, peinliche Reaktion“ des Philologenverbandes auf den Amoklauf von Winnenden hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) dessen Forderung nach einer „Gefahrenzulage für Lehrkräfte“ gewertet. „Der Philologenverband schlägt einen falschen Weg vor, der weder den tragischen Ereignissen noch den Bedürfnissen der Lehrkräfte gerecht wird. Notwendig sind eine Weiterentwicklung der Präventionsangebote und mehr Fortbildungen für Pädagoginnen und Pädagogen zum Thema Gewalt in Schule und Gesellschaft. Zudem muss der Arbeits- und Leistungsdruck gesenkt werden: Lehrkräfte brauchen mehr Zeit für die Schülerinnen und Schüler“, sagte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule, am Montag in Frankfurt a.M. Gehaltsforderungen in den Zusammenhang mit dem Amoklauf zu bringen sei geschmacklos, über Einkommensfragen werde immer noch in Verhandlungen entschieden.