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18.06.2009

GEW: „Schulen steuern auf immer größeren Lehrermangel zu“

Bildungsgewerkschaft zur Tagung der Kultusministerkonferenz

Frankfurt a.M./Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat davor gewarnt, dass die Schulen in Deutschland auf einen immer größeren Lehrermangel zusteuern. Mit Blick auf die Tagung der Kultusministerkonferenz (KMK) sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Donnerstag in Frankfurt a.M., dass „die Schere zwischen aus dem Dienst ausscheidenden und neu ausgebildeten Lehrkräften bis 2020 noch weiter als bisher auseinander geht. Von den Landesregierungen und der KMK erwarte ich intensive gemeinsame Anstrengungen, junge Menschen für den Lehrer-Beruf zu gewinnen. Ich fordere KMK und Länder nachdrücklich auf, sich nicht weiterhin die wenigen ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer auch noch mit massiven Abwerbekampagnen abspenstig zu machen.“

„Der Lehrer-Beruf muss für junge Menschen wieder attraktiver werden. Statt ständiger Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen sind jetzt Entlastung, Sicherheit und eine gute Bezahlung an der Reihe. Nur so gewinnen wir ausreichend Nachwuchskräfte, um alle Kinder bestmöglich zu fördern und eine hohe Qualität von Bildung anzubieten“, unterstrich Thöne. Schon im Herbst könnten die Länder bei den Verhandlungen mit der GEW über die Eingruppierung von Lehrkräften zeigen, dass sie es ernst meinen.

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