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10.12.2008

GEW: „Schulen, die anstecken sollen“

Bildungsgewerkschaft zum Deutschen Schulpreis 2008

Frankfurt a.M./Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gratuliert den Preisträgern des Deutschen Schulpreises 2008. Wir hoffen, dass diese Schulen andere mit ihren innovativen Konzepten anstecken. Unser besonderer Glückwunsch gilt der Wartburg Grundschule in Münster“, sagte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule, heute in Frankfurt a.M.

„Für Eltern gibt der Schulpreis das Signal: Man muss nicht auf private Schulen ausweichen, der Einsatz für gute staatliche Schulen lohnt sich“, betonte Demmer. „Endlich erhalten Schulen, die sich um Integration bemühen, die öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung, die sie schon lange verdient haben. Sie entwickeln eine Pädagogik der Vielfalt und leisten mit ihren pädagogischen Innovationen wichtige Schulentwicklungsarbeit.“
 
Die ausgezeichneten Einrichtungen zeigten ein modernes Gesicht von Schule, das sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen kann. Sie bewiesen, dass in der individuellen Förderung aller Kinder der Schlüssel zum Schulerfolg liegt. Dass 2008 auch ein Gymnasium unter den besten fünf Schulen ist, deute darauf hin, dass ein pädagogisches Umdenken nun auch die Gymnasien erreicht. In den vergangenen Jahren sind die Hauptpreise an Grund- und integrierte Gesamtschulen gegangen.


Links

Robert Bosch Stiftung
// Deutscher Schulpreis

 


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