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News vom 10.10.2007Frankfurt a.M./Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt den Vorstoß der SPD-Bundestagsfraktion, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, ausdrücklich. „Es ist höchste Zeit, diesen Schritt zu gehen. Wir appellieren an die CDU/CSU und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Grundgesetzänderung aktiv mit zu tragen“, sagte Marianne Demmer, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule und stellvertretende Bundesvorsitzende der GEW heute in Frankfurt am Main mit Blick auf einen entsprechenden Entschluss der SPD-Bundestagsfraktion.
Die GEW-Sprecherin stellte klar, dass die Lebenswirklichkeit und die Rechte von Kindern stärker in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion gerückt werden müssen. „Von einer Grundgesetzänderung erhoffen wir uns, dass das gesunde Aufwachsen und das Recht von Kindern auf bestmögliche Förderung und Entfaltung ihrer Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit ins Zentrum der Politik rücken. Mit Blick auf das Bildungswesen heißt dies beispielsweise, Kindern und ihren Eltern von Anfang an ein qualitativ hochwertiges Bildungs- und Betreuungsangebot zu machen, sie in einem integrativen Schulsystem so zu fördern, dass sie als junge Erwachsene mit Zuversicht und Elan in ihrer berufliche und private Zukunft starten können. Die Sorgen einer Reihe von Politikern der CDU/CSU, durch die Stärkung der Kinderrechte würden die Rechte der Eltern geschmälert, hält Demmer für unbegründet. „Starke Eltern wollen starke Kinder. Nur dann gibt es auch starke Familien“, betonte Demmer.