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PM vom 01.03.2009Potsdam – Als „tragfähig“ hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Ergebnis der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder bezeichnet. „Die Doppel-Null, die die Arbeitgeber erzwingen wollten, ist vom Tisch. Im Schnitt 5,8 Prozent Erhöhung der Tabellenwerte bis Ende 2010 sind kein Pappenstiel. Wegen der außerordentlich hohen Beteiligung der Beschäftigten im Osten an den Arbeitskampfmaßnahmen sind die Arbeitgeber mit ihrem Ziel gescheitert, die östlichen Bundesländer bei den Gehaltszuwächsen abzukoppeln. Zudem haben wir einige Fragen gelöst, die die Lehrkräfte und den Wissenschaftsbereich betreffen. Dazu gehört die Übertragung von Zuschlägen, die im Westen bereits gezahlt werden, auf den Osten. Dieses Verhandlungsresultat wäre ohne die massiven Warnstreikaktivitäten, die ganz wesentlich von den Lehrkräften getragen worden sind, nicht möglich gewesen“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Sonntag in Potsdam. Er wies darauf hin, dass die Beschäftigten mit dieser Gehaltserhöhung Anschluss an die Entwicklung im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen hielten. Das Verhandlungsergebnis sorge dafür, dass die Beschäftigten keine Reallohnverluste erlitten. Thöne kündigte an, dass jetzt die GEW-Mitglieder über die Annahme des Ergebnisses entscheiden.
Info: Die Kernpunkte des Verhandlungsergebnisses:
Zusätzliche Ergebnisse für Lehrkräfte:
Zudem sind Tarifgespräche über eine Ausweitung des Geltungsbereichs des TV-L auf weitere Beschäftigtengruppen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen vereinbart worden.
Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von zwei Jahren (1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2010).
Tarif- und Besoldungsrunde 2009