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PM vom 30.01.2009Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat nach ersten Aktionen in den vergangenen Tagen für die kommende Woche insbesondere Lehrkräfte zu Warnstreiks aufgerufen. „Die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst/Länder haben mit ihrer Blockadepolitik in den Tarifverhandlungen gewerkschaftliche Aktivitäten provoziert“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag in Frankfurt a.M. Er betonte, dass die Arbeitgeber in den ersten beiden Verhandlungsrunden nicht einmal ein Angebot vorgelegt hätten. Die Gewerkschaften ver.di, Gewerkschaft der Polizei (GdP), GEW sowie die dbb-Tarifunion hatten acht Prozent mehr Geld, mindestens jedoch 200 Euro gefordert. Sie sehen die Lohnerhöhung mit Blick auf die Wirtschaftskrise als Beitrag, die Binnennachfrage anzukurbeln.
Info: Warnstreiks und Aktionen finden in der nächsten Woche insbesondere statt in:
Sachsen: 3. Februar mit Schwerpunkten in Dresden, Leipzig und Chemnitz, 4. Februar flächendeckend. Am 3. Februar spricht GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne in Leipzig.
Mecklenburg-Vorpommern: 3. Februar mit Schwerpunkt in Rostock, hier spricht GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke, und Schwerin, hier spricht GEW-Vorstandsmitglied und -Verhandlungsführerin Ilse Schaad.
Niedersachsen: 3. Februar in Hannover, hier spricht der niedersächsische GEW-Vorsitzende Eberhard Brandt.
Nordrhein-Westfalen: 5. Februar in neun Städten.
Zusätzlich sind die Beschäftigten an den Hochschulen zu Warnstreiks aufgerufen.
Nähere Infos erhalten Sie bei den GEW-Landesverbänden und finden Sie stets aktuell auf der GEW-Website zur Tarifrunde 2009 (s. Kasten rechts oben).
Die Warnstreiks werden in der übernächsten Woche fortgesetzt und ausgeweitet. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Die 3. und letzte Verhandlungsrunde zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und den Gewerkschaften findet am 14./15. Februar in Potsdam statt.