/ Presse
/ Presse-Serviceseite
/ Archiv der Pressemitteilungen
/ 2010
/ Mai
PM vom 28.05.2010Berlin - „Entscheidend ist, dass die Richtung stimmt: Angleichung der Bezahlung zwischen den Schulformen und zwischen Beamten und Angestellten“, erklärte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), nach der sechsten Verhandlungsrunde zur Länderentgeltordnung/Lehrkräfte (L-ego), am Freitag in Berlin. „Die GEW hält an ihrem Ziel fest, dass bei der Bezahlung unabhängig von der Schulform die akademische Ausbildung der Lehrkräfte berücksichtigt werden muss. Klar ist, dass auf diesem Weg Zwischenschritte denkbar sind. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein Erfolg.“
Nach zähen Verhandlungen über die Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte zwischen GEW und dbb-Tarifunion auf der einen und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf der anderen Seite kamen die Tarifvertragsparteien überein, die Verhandlungen im Oktober fortzusetzen. In der Zwischenzeit werden die Gewerkschaftsgremien über mögliche Lösungsschritte beraten.
Info: Seit September 2009 verhandeln die Gewerkschaften mit der TdL über die Eingruppierung der angestellten Lehrerinnen und Lehrer im Tarifvertrag der Länder (TvL).