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Förderwerke und SEs gibt in Deutschland eine sehr große Anzahl an staatlichen und privaten Einrichtungen und Stiftungen, die sich der Forschungsförderung widmen. Zu ihren Aufgaben gehört meist auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zu diesem Zweck vergeben sie u.a. Promotionsstipendien. Wegen der großen Zahl kleinerer teilweise lokaler Stiftungen kann in der folgenden Sammlung kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden. Wir beschränken uns hier überdies auf Promotionsstipendien, und klammern die allgemeine Studien- oder Forschungsförderung oder Preise für Dissertationen oder Abschlussarbeiten aus. Einen allgemeinen Überblick über forschungsfördernde Stiftungen geben der „Stipendienlotse“ des BMBF sowie der Stifterverband und der Stiftungsindex. Viele Universitäten bieten auf ihren Internetseiten unter der Rubrik „Forschungsförderung“ auch Informationen zur Graduiertenförderung.
Den allergrößten Teil der Promotionsstipendien machen die 12 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgestatteten Begabtenförderwerke (siehe Internetportal „stipendium plus“), die Landesgraduiertenförderung und die Förderung in Graduiertenkollegs aus. Sie werden in der Regel die ersten Anlaufstellen für Promotionswillige auf der Suche nach finanzieller Förderung sein. Ein Blick auf die kleineren Stiftungen und ort- oder themenspezifischen Stipendien - mit Ausnahme der frauenspezifischen Förderung - lohnt sich nur dann, wenn man mit einem Vorhaben genau ins Suchprofil hineinpasst.
Die hier angegebenen Links gehen soweit möglich immer direkt zu den Informationen über Promotionsförderung und nicht zu den allgemeinen Informationen über die genannten Stiftungen oder Einrichtungen.
Die Studienstiftung des Deutschen Volkes ist das größte deutsche Förderwerk im Bereich der Promotionsstipendien.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vergibt Stipendien an DoktorandInnen nur im Rahmen der von ihr geförderten Graduiertenkollegs, die sich von den im Rahmen der Exzellenzinitiative eingeführten Graduiertenschulen durch eine engere thematische Fokussierung und eine kleinere Teilnehmer/innen-Zahl unterscheiden. Die Stipendien werden von den einzelnen Kollegs vergeben. Die Förderungsdauer beträgt zwei Jahre plus maximal ein weiteres Jahr. Neben den Stipendien können zusätzlich Mittel für Reisen, Tagungen etc. beantragt werden.
Allen Förderwerken ist gemein, dass sie neben der besonderen Begabung der BewerberInnen auch ein gesellschaftliches Engagement voraussetzen. Ein Promotionsstipendium ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und kann aus fachlichen oder persönlichen Gründen um ein weiteres Jahr verlängert werden. Die Förderung umfasst in unterschiedlichem Umfang neben der finanziellen Zuwendung in der Regel auch regelmäßige Seminare, Workshops, Weiterbildungsangebote und Ehemaligennetzwerke.
Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung fördert DoktorandInnen aller Fachgebiete mit Stipendien.
Die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung fördert begabte HochschulabsolventInnen aller Fachgebiete.
Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung vergibt im Graduiertenbereich Promotionsstipendien und Stipendien für Aufbaustudien.
Die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung vergibt zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der wissenschaftlichen Forschung Promotionsstipendien an Graduierte.
Die der Partei Die Linke nahestehende Rosa-Luxemburg-Stiftung vergibt Promotionsstipendien an Graduierte aller Fächer.
Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung fördert DoktorandInnen mit liberaler Grundhaltung.
Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung fördert DoktorandInnen mittels Individualstipendien und in eigenen Promotionskollegs und Nachwuchsgruppen.
Das Cusanuswerk ist die Bischöfliche Studien- und Graduiertenförderung des katholischen wissenschaftlichen Nachwuchses.
Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk fördert besonders begabte jüdische Promovierende aller Fachrichtungen.
Das Evangelische Studienwerk Villigst e.V. fördert Promotionsvorhaben besonders begabter Promovierender aller wissenschaftlicher Disziplinen.
Das Studienförderwerk Klaus Murrmann der Stiftung der Deutschen Wirtschaft vergibt Promotionsstipendien an begabte Hochschulabsolventen aller Fachrichtungen.
Die meisten Länder vergeben im Rahmen ihrer Graduiertenförderung eigene Promotionsstipendien in allen Fächern für Doktorarbeiten, die an einer Hochschule in ihrem Hoheitsbereich angefertigt werden. Die Bedingungen sind landeseinheitlich, erkundigt Euch aber bitte an Eurer Hochschule über dort geltenden Antragsregelungen. In der Regel hat jede Hochschule hat eine bestimmte Anzahl von Stipendien zur Verfügung und entscheidet über die Vergabe. Hier verweisen wir je Bundesland auf die Informationen der Länderministerien (falls vorhanden) und geben wo möglich Informationen einer Universität als Beispiel an. Wir weisen darauf hin, dass leider aufgrund der neuen Rechtsprechung keine Aktualität bei den Landeshochschulgesetzen beansprucht werden kann.
Baden-Württemberg
Die allgemeinen Informationen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Landesgraduiertenförderung in Baden-Württemberg und speziellere Informationen der Universität Heidelberg über die Landesgraduiertenförderung.
Bayern
Die allgemeinen Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst zur Landesgraduiertenförderung findet Ihr auf dessen Seite zur Graduiertenförderung.
Berlin
Die allgemeinen Informationen zur Graduiertenförderung im Land Berlin von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und speziellere Informationen der Freien Universität Berlin über die Berliner Graduiertenförderung.
Brandenburg
Die Graduiertenförderungsverordnung des Landes Brandenburg und Informationen der Universität Potsdam über die Graduiertenförderung.
Bremen
Im Bremischen Hochschulgesetz siehe den Teil 3, Kapitel 2 und 3 und Teil 5, Kapitel3, § 65, § 66 und auch die Informationsbroschüre der Uni Bremen zur Promotionsförderung.
Hamburg
Das Hamburgische Hochschulgesetz und die Informationen der Universität Hamburg über die Graduiertenförderung.
Hessen
Das Hessische Gesetz zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlern wurde 2004 aufgehoben. Die Vergabe von Promotionsstipendien wird von den hessischen Universitäten in eigener Verantwortung geregelt.
Mecklenburg-Vorpommern
Die Informationen zur Landesgraduiertenförderung gibt es beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommerns - einschließlich der Verordnung zur Durchführung des Landesgraduiertenförderungsgesetzes.
Niedersachsen
Das Land Niedersachsen fördert DoktorandInnen in Graduate Schools, vergibt Stipendien nach dem Graduiertenförderungsgesetz und besondere Christoph-Lichtenberg-Stipendien. An der Universität Oldenburg gibt es weitere Informationen zu Stipendien nach dem Graduiertenförderungsgesetz des Landes Niedersachsen. Informationen über Graduiertenförderung gibt es auch von der Universität Göttingen.
Nordrhein-Westfalen
Das Land Nordrhein-Westfalen vergibt Promotionsstipendien nur noch im Zusammenhang seiner Graduiertenkollegs.
Rheinland-Pfalz
Informationen zur Promotionsförderung nach dem Landesgraduiertenförderungsgesetz des Landes Rheinland-Pfalz von der Universität Trier.
Saarland
Die Universität des Saarlandes bietet Informationen zur Promotionsförderung nach dem saarländischen Landesgraduiertenförderungsgesetzes.
Sachsen
Die Förderrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zur Gewährung von Promotions-, Meisterschülerinnen- und Kontaktstipendien für Frauen.
Sachsen-Anhalt
Informationen zur Graduiertenförderung des Landes Sachsen-Anhalt nach dem Graduiertenförderungsgesetz gibt es zum Beispiel an der Universität Halle.
Schleswig-Holstein
Die Landesverordnung des Landes Schleswig-Holstein über die Förderung des wissenschaftlichen und des künstlerischen Nachwuchses gibt es bei sh.juris.de und bei der Universität Kiel Informtionen zur Förderung durch speziell auf sie ausgerichtete Geldgeber.
Thüringen
Das Thüringer Hochschulgesetz (siehe §56) und Informationen der Universität Jena zur Graduiertenförderung nach dem Landeshochschulgesetz.
Baden-Württemberg
Die FAZIT-Stiftung, die die Mehrheit an der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hält, vergibt Promotionsstipendien für alle Fachgebiete.
Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius vergibt im Rahmen des Bucerius Instituts an der Universität Haifa Manfred Lahnstein-Dissertationsstipendien für Disziplinen, die an dieser Universität vertreten werden.
Es gibt in Deutschland eine Reihe von Förderprogrammen, die speziell die Qualifikation von Nachwuchswissenschaftlerinnen unterstützen wollen. Sie sind, was die Promotionsförderung betrifft, in der Regel länderbezogen und können darüber hinaus auch einen fächer- oder themenspezifischen Schwerpunkt haben. Finanzgrundlage ist das Hochschul-Wissenschaftsprogramm des Bundes und der Länder.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (Center of Excellence for Women in Science/ CEWS) stellt eine gute Datenbank zur Frauenförderung bereit.
Beispiele:
Baden-Württemberg hat das Mathilde-Planck-Promotionsprogramm aufgelegt, das Frauen bei der für eine FH-Professur nötigen Promotion mit einer 50% BAT-IIa Stelle an einer Fachhochschule fördert. Für Frauen mit Kind, die ihre wissenschaftliche oder künstlerische Qualifikation mit familiären Aufgaben und ggf. beruflichen Aufgaben vereinbaren und ihre wissenschaftliche oder künstlerische Arbeit aufnehmen, fortsetzen oder berufsbegleitend durchführen möchten, gibt es in Baden-Württemberg das Schlieben-Lange-Programm.
Die Bundesländer Bayern, Thüringen und vergeben Abschlussstipendien für Doktorandinnen die für einen Zeitraum von 3 Monaten bis 1 Jahr gewährt werden. Für Bayern siehe zum Beispiel die Frauenförderung der Ludwigs-Maximilians-Universität München, für Thüringen siehe das Merkblatt zur Frauenförderung der Gleichstellungsbeauftragten der Uni Jena. Die Stipendienhöhe ist mit ca. 700-800 Euro/Monat allerdings sehr niedrig.
In Berlin werden im Rahmen des Förderprogramms für Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre Promotionsstipendien vorrangig in den Ingenieurswissenschaften sowie Abschlussstipendien für Promotionen und Habilitationen vergeben. An der Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin gibt es ein wissenschaftliches Stipendienprogramm mit Jahresstipendien für berufs-/ praxiserfahrene Absolventinnen der Berliner Fachhochschulen für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pflege/ Pflegewissenschaften, die ein Promotionsvorhaben entwickeln oder fortführen wollen.
Zu den anderen Ländern siehe in der CEWS-Datenbank unter „Promotionsförderung“.
Ein Doktorandinnenprogramm gibt es seit 1999 auch bei der Fraunhofer-Gesellschaft. Jährlich erhalten acht Institute für drei Jahre finanzielle Unterstützung für eine oder zwei Doktorandinnen.
Das Programm „Promovieren als FH-Absolventin“ der Fachhochschule für Wirtschaft (HWR) Berlin vergibt Stipendien speziell für Berliner Fachhochschulabsolventinnen von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, die eine Promotion anstreben.
Eine andere Art der Förderung ist die Unterstützung von Frauen, die wegen Kindererziehung oder Berufstätigkeit eine Promotion unterbrochen haben oder eine fehlende Promotion nachholen wollen. Diese Wiedereinstiegsstipendien vergeben die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen (siehe bei der Landesgraduiertenförderung an der Uni Jena).
Die Deutsche Bundesstifung Umwelt vergibt Promotionsstipendien an BewerberInnen aller Fachrichtungen mit Forschungsvorhaben, die einen Bezug zu aktuellen Umweltproblemen haben.
Die Robert-Schumann-Foundation födert Doktorandinnen, die an einem Thema zum Aufbau Europas oder der europäischen Zusammenarbeit arbeiten. Sehr gute Französischkenntnisse werden vorausgesetzt.
Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung fördert Promotionsvorhaben auf den Gebieten Naturheilkunde, Homöopathie und unkonventionelle Methoden in der Medizin.
Die Wilhelm-Stiftung fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet der medizinischen und sozialen Rehabilitation durch die Bereitstellung eines Promotionsstipendiums.
Die Illa und Werner Zarnekow-Stiftung vergibt in unregelmäßigen Abständen ein Promotionsstipendium im Bereich der Rehabilitationsforschung.
Die Barbara-Wengeler-Stiftung fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Forschung auf den Gebieten der Vernetzung und des Austauschs zwischen Philosophie und den Neurowissenschaften, insbesondere Neurologie, Neurophysiologie, Neuropsychologie und Neuropsychiatrie.
Die Treuhandstiftung Dorothee Fliess Fond fördert ab 2009 DoktorandInnen, die über den Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus forschen.
Betriebswirtschaft
Die Stiftung Industrieforschung vergibt Stipendien im betriebswissenschaftlichen und ingenieurswissenschaftlichen Bereich. Die StipendiatInnen sind an eine Hochschule oder Forschungseinrichtung angebunden und werden als wissenschaftliche MitarbeitInnen eingestellt (BAT-II).
Die BÜROPA-Stiftung (zur Förderung der Handelsforschung in der Bürowirtschaft) vergibt ein Promotionsstipendium in ihrem Aufgabenbereich.
Biologie/Biomedizin
Der Boehrer-Ingelheim-Fonds vergibt DoktorandInnenstipendien im Bereich biomedizinischer Grundlagenforschung.
Die Scheringstiftung vergibt Promotionsstipendien an DoktorandInnen aus den Fachgebieten Biologie, Medizin, Chemie und deren Schnittbereichen.
Chemie
Der Fonds der Chemischen Industrie (Verband der Chemischen Industrie) fördert in mehreren Programmen NachwuchschemikerInnen durch Vergabe von Promotionsstipendien.
Die Scheringstiftung vergibt Promotionsstipendien an DoktorandInnen aus den Fachgebieten Biologie, Medizin, Chemie und deren Schnittbereichen.
Germanistik/Literaturwissenschaft
Die Stiftung Bildung und Wissenschaft vergibt Promotionsstipendien in den Bereichen Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Zeitgeschichte nach 1945.
Geschichtswissenschaft
DoktorandInnenstipendien in Geschichtswissenschaften vergibt die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.
Die Gerda-Henkel-Stiftung fördert DoktorandInnen, die im Bereich der historischen Geisteswissenschaften, vorrangig der Geschichtswissenschaft, der Archäologie, der Kunstgeschichte und historischen Teildisziplinen arbeiten.
Das vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotierte Immanuel-Kant-Stipendium fördert Promotionsvorhaben, die sich mit Aspekten der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, insbesondere den wechselseitigen Beziehungen zu den Nachbarvölkern, befassen.
Die Stiftung Bildung und Wissenschaft vergibt Promotionsstipendien in den Bereichen Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Zeitgeschichte nach 1945.
Ingenieurswissenschaften
Die Stiftung Industrieforschung vergibt Stipendien im betriebswissenschaftlichen und ingenieurswissenschaftlichen Bereich. Die StipendiatInnen sind an eine Hochschule oder Forschungseinrichtung angebunden und werden als wissenschaftliche MitarbeitInnen eingestellt (BAT-II).
Medienwissenschaft/Journalismus
Die Dr. Alexander und Rita Besser-Stiftung vergibt Promotionsstipendien zur Anfertigung einer Dissertation, die einen Bezug zum Journalismus hat.
Medizin
Die Scheringstiftung vergibt Promotionsstipendien an DoktorandInnen aus den Fachgebieten Biologie, Medizin, Chemie und deren Schnittbereichen.
Die Kind-Philipp-Stiftung für Leukämieforschung vergibt Promotionsstipendien dem Gebiet der pädiatrischen Onkologie.
Die Maria Pinding-Stiftung vergibt Promotionsstipendien für Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialmedizin und Medizinsoziologie, soweit sie sich mit chronischen Erkrankungen befassen.
Naturwissenschaften
Die Marianne und Dr. Fritz Walter Fischer-Stiftung bietet besonders qualifizierten Doktoranden in den Naturwissenschaften die Möglichkeit, auf hohem wissenschaftlichem Niveau in interdisziplinärer Zusammenarbeit gemeinsam ein aktuelles Forschungsprogramm zu erarbeiten.
Pharmazie
Der Boehrer-Ingelheim-Fonds vergibt DoktorandInnenstipendien im Bereich biomedizinischer Grundlagenforschung.
Die Dr. Hilmer-Stiftung vergibt Promotionsstipendien auf dem Gebiet der Pharmazie.
Die Scheringstiftung vergibt Promotionsstipendien an DoktorandInnen aus den Fachgebieten Biologie, Medizin, Chemie und deren Schnittbereichen.
Philosophie
Die Karl und Gertrud Abel-Stiftung vergibt Promotionsstipendien auf dem Gebiet der Antiken Philosophie und ihrer Rezeption. Da z.Z. keine Anträge mehr angenommen werden ist eine Nachfrage bei der Stiftung unbedingt zu empfehlen.
Psychologie
Die Christoph-Dornier-Stiftung vergibt Promotionsstipendien im Bereich der psychologischen Therapieforschung und bietet auch Druckkostenzuschüsse für Promotionen.
Weitere Stiftungen, die zur Zeit keine Anträge annehmen, aber prinzipiell Promotionsstipendien vergeben und dies auch hoffentlich bald wieder tun, sind die Arthur Andersen-Stiftung (Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung), die Horst-und-Käthe-Eliseit-Stiftung (vergleichende Kulturforschung im asiatischen Raum) und die Mathews-Stiftung (Rechts- und Wirtschaftswissenschaften). Für weitere Infos siehe auf den Seiten des Stifterverbandes.
Betriebswirtschaft
Stifterverband
// BÜROPA-Stiftung
Stifterverband
// Stiftung Bildung und Wissenschaft
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien
// Immanuel-Kant-Stipendium
Stifterverband
// Stiftung Bildung und Wissenschaft
Stifterverband
// Horst-und-Käthe-Eliseit-Stiftung
Studienstiftung
// Dr. Alexander und Rita Besser-Stiftung
Stifterverband
// Kind-Philipp-Stiftung
Stifterverband
// Maria Pinding-Stiftung
Stifterverband
// Marianne und Dr. Fritz Walter Fischer-Stiftung
Stifterverband
// Dr. Hilmer-Stiftung
Stifterverband
// Karl und Gertrud Abel-Stiftung
Bayern
Die Bayerische Forschungsstiftung vergibt für an Projekten der Stiftung beteiligte Doktoranden Promotionsstipendien an ausländische Doktoranden bei ihrer Promotion in Bayern und an Absolventen bayerischer Hochschulen, die an einer Hochschule im Ausland in den Bereichen Life Sciences, Informations- und Kommunikationstechnologien, Mikrosystemtechnik, Materialwissenschaft, Energie und Umwelt, Mechatronik, Nanotechnologie, Prozess- und Produktionstechnik promovieren.
Berlin
Die Sonnenfeld-Stiftung vergibt Promotionsstipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Humanmedizinischen Forschung. Eine Mitarbeit in humanmedizinischen Forschungseinrichtungen im Raum Berlin ist vorgesehen.
Jährlich fünf Stipendien für aus arabischen Ländern oder der Türkei stammende Doktoranden/innen in den naturwissenschaftlichen Fächern vergibt die Humboldt-Universitä mit Unterstützung des Yousef Jameel Scholarship
Fund.
Chemnitz
Die Edgar-Heinemann-Stiftung an der TU Chemnitz vergibt Promotionsstipendien für Dissertationen an der TU Chemnitz in den Fachgebieten Materialwissenschaften sowie Analytik im Bereich zwischen Ingenieurwissenschaften und angewandten Naturwissenschaften.
Frankfurt am Main
In Zusammenarbeit mit dem Fritz Bauer Institut vergibt die Jürg Breuninger Stiftung Promotionsstipendien in den Themenfeldern jüdische Geschichte sowie Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Universität Frankfurt am Main.
Münster
Die Brigitte und Martin Krause-Stiftung vergibt Stipendien für Doktoranden der Koptologie an der Universität Münster.
Rostock
Die Quistorp-Stiftung vergibt Doktorandenstipendien für Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Rostock.
FU Berlin
// Sonnenfeld-Stiftung
TU Chemnitz
// Edgar-Heinemann-Stiftung
Universität Frankfurt am Main
// Jürg Breuninger Stiftung
Stifterverband (Universität Münster)
// Brigitte und Martin Krause-Stiftung
Stifterverband (Universität Rostock)
// Quistorp-Stiftung
Die größte Fördereinrichtung und damit der erste Ansprechpartner für Promovierende, die im Ausland forschen wollen, ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Er vergibt beispielsweise Jahres- und Kurzstipendien für Doktorandinnen und Doktoranden in alle Länder. Darüber hinaus bietet er eine Vielzahl an weiteren Fördermöglichkeiten, nach denen man die umfangreiche Stipendiendatenbank durchsuchen kann.