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Abschlussbericht zur FinanzierungIn einer ersten Einschätzung - siehe die Presseerklärung der GEW vom 28.07.04 - begrüßt das für Berufliche Bildung und Weiterbildung zuständige Vorstandsmitglied Ursula Herdt die Empfehlungen der Kommission, insbesondere die Bekenntnisse zu einem "Bildungsförderungsgesetz" und dessen erster Stufe, dem "Erwachsenenbildungsförderungsgesetz".
Sie unterstützt die Forderung der Expertinnen und Experten, viel stärker als bisher Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen, Arbeitslose, allein Erziehende und Migranten für die Weiterbildung zu gewinnen. Dafür sei eine Erhöhung der von der öffentlichen Hand für die Weiterbildung zur Verfügung gestellten Mittel unabdingbar.
Herdt kritisiert, dass die Kommission nicht eindeutig zur Situation in der SGB III-geförderten Weiterbildung Stellung bezogen hat. Sie fordert für diese Branche, die sich im freien Fall befindet und bereits mehr als 20.000 Arbeitsplätze verloren hat, ein deutliches Ja bei der Finanzierung der von ihr angebotenen Weiterbildungs-Maßnahmen auch aus Steuergeldern.
Insgesamt bewertet die GEW das Gutachten als eine gelungene Vorlage für die Politik und fordert, die in ihm enthaltenen, vorwärtsweisenden Vorschläge schnell aufzugreifen und umzusetzen.
Die GEW hatte Prof. Dr. Dieter Timmermann, den Leiter der Kommission, die dieses Gutachten verfasst hat, zu einem GEW-Expertengespräch eingeladen, das am 7. September 2004 in Berlin statt fand.