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06.01.2012

Fair childhood GEW-Stiftung Bildung statt Kinderarbeit

Das zeigt auch das rege Interesse von GEW-Aktiven am Besuch von Venkat Reddy, Geschäftsführer der indischen Kinderrechtsorganisation MV Foundation. Gemeinsam mit ihr will die GEW Mädchen (ehemalige Baumwollpflückerinnen) dabei unterstützen, sich in Brückenschulen auf den Besuch einer Regelschule vorzubereiten (s. Interview mit Venkat Reddy in E&W 12/2011).

Reddys Deutschlandbesuch diente dazu, in der GEW, aber auch in Schulen, über die Millionen Mädchen und Jungen zu berichten, die in Schuldknechtschaft auf Plantagen oder in Steinbrüchen schwer schuften müssen anstatt lernen zu können. Deshalb will die GEW-Stiftung Fair Childhood gemeinsam mit der MV Foundation Kinder aus schwerer Arbeit befreien, damit sie durch Bildung eine Zukunft haben. Ohne Geld geht das leider nicht.

Erfreulich: Viele GEW-Mitglieder beteiligen sich aktiv an der Kampagne gegen Kinderarbeit: Sechstklässler des Berthavon-Suttner-Gymnasiums in Oberhausen richten mit Hilfe ihrer Lehrerin Lina Kindermann eine Homepage zum Thema Kinderarbeit ein. Pädagogen organisieren Veranstaltungen oder ein Benefiz-Konzert wie in Evessen (bei Braunschweig), das 1500 Euro für Fair Childhood einspielte.

Oder sammeln ganz einfach Geld wie Cornelia Schiemanowski, GEW-Vorsitzende des Stadtverbands Oberhausen, die Venkat Reddy einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichte. Zur Nachahmung empfohlen!

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