In den Abkommen (z. B. Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Saarland ....) wird betont, dass nicht für Tätigkeiten in der Bundeswehr geworben darf. Stattdessen werden der Bundeswehr jedoch weit reichende Möglichkeiten im Bereich der politischen Bildung / des Politikunterrichts sowie der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte und Referendare eingeräumt. Landesregierungen sagen zu, Bildungsangebote der Bundeswehr in ihren Amtsblättern und auf ihren Online-Plattformen bekannt zu machen.
Diese verstärkten Aktivitäten fallen in eine Zeit, in der die Auslandseinsätze der Bundeswehr im Rahmen von NATO- und UN-Mandaten verfassungsrechtlich umstritten, politisch immer fragwürdiger und von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt werden. Gleichzeitig hat die Bundeswehr Nachwuchssorgen und junge Menschen hoffen in der aktuellen Wirtschaftskrise auf die Bundeswehr als Arbeitgeber.
Die Positionen der GEW
Beschluss des GEW-Hauptvorstands vom 05./06.03.2010
// Bundeswehr und Schule: Einfluss zurückdrängen – Politische Bildung ist Aufgabe von Lehrkräften
Informationsstelle Militarisierung, Studie: // Die Eroberung der Schulen - Wie die Bundeswehr in Schulen wirbt
Süddeutsche.de vom 26.03.10
// Kameraden im Klassenzimmer
Bündnis 90/ Die Grünen KV Plön vom 16.03.10
// Werbung mit Schießveranstaltungen ist unverantwortlich
Offener Brief der AG Frieden Trier vom 26.02.10
// Betreff: Kooperationsvereinbarung Kultusministerium Rheinland-Pfalz mit der Bundeswehr
Landtag Schleswig-Holstein Drucksache 17/243 vom 22.02.10
// Kleine Anfrage und Antwort: Jugendoffiziere der Bundeswehr
Kultusministerium Baden-Württemberg vom 04.12.09
// Kultusministerium und Bundeswehr schließen Kooperationsvereinbarung