Startseite


 
 
 
 
 
 
 
 

E&W-Schwerpunkt 04/2011 Bildung statt Kinderarbeit

„Bildung statt Kinderarbeit“ lautet das Motto der Initiative, die die GEW jetzt startet. Die Aktion hat zwei Standbeine: In Entwicklungsländern will die Bildungsgewerkschaft mit Kooperationspartnern dazu beitragen, Jungen und Mädchen aus Kinderarbeit zu befreien und dabei helfen, dass sie Bildungs-
einrichtungen besuchen können.
 

04.04.2011  -  Wer muss sich schämen?

Neben mir auf dem Schreibtisch eine Tasse Kaffee. Woher die Bohnen kommen, weiß ich nicht, und ob Kinder dafür geschuftet haben, weiß ich auch nicht. Dabei ist mehr über Kaffee zu wissen nicht schwer. Bei bestimmten Sorten kann man die Herkunft der Bohnen bis auf die Plantage verfolgen, bürgt ein Siegel für faire Arbeitsbedingungen. Doch diesmal: Ein Kauf im Supermarkt auf die Schnelle, nirgends im Regal ein Siegel zu sehen, also entscheidet der Preis.  / mehr...


04.04.2011  -  Rackern für die Kaffeebohne: Arbeitseinsatz von Kindern auf Plantagen Guatemalas

Kaffee ist unser Lieblingsgetränk. Der Durchschnittsdeutsche trinkt mit 148 Litern pro Jahr mehr Kaffee als Wasser oder Bier. Und es ist ein Genuss, den sich jeder leisten kann. Oft kostet eine Tasse Kaffee zuhause aufgebrüht gerade mal fünf Cent. Doch auf den Plantagen können die Kaffeepflücker – darunter viele Kinder – von ihrer Arbeit kaum menschenwürdig leben. Guatemala zum Beispiel ist ­eine der ärmsten Kaffeeregionen, ­obwohl dort besonders hochwertiger Kaffee angebaut wird.  / mehr...


04.04.2011  -  Arbeit vor Schule: tausende Kinder im Einsatz bei der Haselnussernte

Ein Fernsehbericht sorgte im vorigen Herbst für Aufsehen in den Niederlanden: In den Regalen europäischer Supermärkte liegen Produkte aus türkischen Haselnüssen, die von Kindern gepflückt werden. Die Behörden in der Türkei sehen darüber hinweg.  / mehr...


04.04.2011  -  GEW-Kommentar: Wir wollen nicht Teil des Problems bleiben

Kinderarbeit kommt in der Regel in den ärmsten und armen Regionen vor. Richtig! Aber es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass wir als Verbraucher in der Kette der Verursacher nicht betroffen seien. Die Wahrheit ist: Tagtäglich stoßen wir auf Produkte, die aus den Händen gequälter und ausgebeuteter Kinder stammen. Unser auf mangelnden Informationen beruhendes Konsumverhalten begründet und verlängert deren Leid.  / mehr...


04.04.2011  -  Fair Childhood: GEW gründet Stiftung und sagt Kinderarbeit den Kampf an

„Bildung statt Kinderarbeit“ ist die Botschaft einer GEW-Initiative, die im April 2011 startet. Damit will die GEW einen Beitrag leisten, das Millenniumsziel „Grundbildung für alle Kinder“ bis 2015 wenigstens annähernd zu erreichen.  / mehr...


04.04.2011  -  Teppiche, Rosen, Turnschuhe: So erkennt man fair gehandelte Waren

Zu Ostern der Schokoladenhase, zu Weihnachten das Handy und zum Geburtstag die coolen Turnschuhe oder die neueste Puppe – womit man dem Nachwuchs Freude macht, wissen die meisten Eltern. Dabei ignorieren sie gerne eines: Ein erheblicher Teil der Waren, die wir Tag für Tag konsumieren und nutzen, wird in armen Ländern von Kindern aus Minen geschaufelt, auf Plantagen geerntet oder in Fabriken zusammengebaut und -genäht.  / mehr...


04.04.2011  -  Zahl arbeitender Kinder immer noch sehr hoch: 220 Millionen Jungen und Mädchen arbeiten

Die Weltwirtschaftskrise wirkt sich auch auf Kinderarbeit aus. Wachsende Armut erhöht die Zahl zur Arbeit gezwungener Jungen und Mädchen. Vielen bleibt ein Schulbesuch und damit das Recht auf Bildung verwehrt. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) versucht, gegen Kinderarbeit vorzugehen.  / mehr...


04.04.2011  -  Weltsozialforum in Dakar: erste Ansätze im Kampf gegen Kinderarbeit

Als einzige deutsche Gewerkschaft nahm die GEW mit zwölf Delegierten an dem alle zwei Jahre stattfindenden Weltsozialforum – diesmal in Dakar/Senegal – teil. Fünf Tage debattierten zehntausende Gewerkschafter aus aller Welt mit Vertretern von Kirchen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und globalisierungskritischen Netzwerken über das herrschende Weltwirtschaftssystem, seine Folgen und mögliche ­Alternativen. Am Ende zog die GEW-Delegation eine positive Bilanz – bemängelte allerdings ein­hellig den Rückzug des DGB aus dem Welt­sozialforum*.  / mehr...

E&W 04/2011 Schwerpunkt: Bildung statt Kinderarbeit


Mitdiskutieren!

Dazu haben Sie etwas zu sagen? Dann schreiben Sie einen Kommentar und lesen Sie, was andere geschrieben haben.
Mitdiskutieren!

 

Mitdiskutieren

Sie arbeiten in Steinbrüchen, Minen, auf Baumwollplantagen, ernten Kaffee und Kakaobohnen: Kinder, die noch nie eine Bildungseinrichtung gesehen und keine Chance haben, aus dem Teufelskreis von Armut und Bildungsarmut auszubrechen, wenn sie keine Hilfe und Unterstützung bekommen. In Deutschland will die GEW Menschen für das Thema sensibilisieren, Diskussionen initiieren und damit ein größeres Problembewusstsein schaffen – und Veränderungen des Konsumverhaltens anstoßen. Wir möchten Sie einladen, das Thema mit uns zu diskutieren und uns Ihre Ansichten dazu mitzuteilen.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Sie helfen, das Thema weiter auszuleuchten.




Kommentare:

  • Habt Ihr kein anderes Thema mehr?
    Frieder Betz, 13.04.2011, 10:46 Uhr
    Liebe Leute!
    Die Beharrlichkeit, mit der Ihr Euch Kinderarbeit widmet, wirft bei mir als an der Verbesserung der Situation der Bildung weltweit Interessiertem die Frage auf, inwiefern Ihr von den eigentlichen Bildungsproblemen weltweit und eurer diesbezüglichen Sprachlosigkeit ablenken wollt oder einfach keinen besseren Umgang damit wisst: Bildungsbudgets sind weiterhin in großem Ausmaß unzureichend, so dass in vielen Ländern schlecht ausgeb...  / mehr

Kommentar abgeben:



(wird nicht veröffentlicht)





 9136


   
/ zum Seitenanfang