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E&W-Schwerpunkt 02/2012 Rechtsextremismus

In unsicheren Zeiten versuchen rechtsextremistische Gruppierungen und Parteien verstärkt, für ihre fremdenfeindlichen und nationalistischen Ideen zu werben. Sie zeigen Präsenz durch öffentliche Versammlungen, aber auch diskret in alltäglicher Nachbarschaftshilfe, in Schule und Kindergarten. Teilweise leutselig offen, teilweise agressiv und gewalttätig.
 

05.02.2012  -  Umfrage: Pro und Kontra: Verbot der NPD

Wie sollen wir mit rechtsextremistischen Parteien umgehen? Sollten wir Toleranz zeigen oder den Anfängen wehren und Verbote aussprechen? Beteiligen Sie sich an unserer Umfrage Pro und Kontra NPD-Verbot. Wir interessieren uns für Ihre Meinung.  / mehr...


 

05.02.2012  -  Terrorzelle und Illusionen

Alle blickten Ende vergangenen Jahres nach Thüringen. Von dort – aus Jena – kam das Böse, der terroristische Nationalsozialistische Untergrund (NSU), hervorgegangen aus dem „Thüringer Heimatschutz“, der Basisorganisation der hiesigen NPD. Dass Zwickau, Versteck der Terrorgruppe, in Sachsen liegt, fiel dabei nicht so genau auf. Und dass vorerst zehn Morde im Westen passierten, auch kaum. Wie Geheimdienstler darin verstrickt sind, ist immer noch nicht aufgeklärt.  / mehr...


05.02.2012  -  Hausaufgabenhilfe von Frau Apfel

„Der sächsische Weg“: Wie Neonazis versuchen, Schulen und Kindertageseinrichtungen für ihre Ziele zu instrumentalisieren.  / mehr...


05.02.2012  -  Angriff auf die Herzkammer

Dortmund ist seit jeher eine linke Stadt mit einem antifaschistischen Grundkonsens – dass ausgerechnet hier die Hochburg der „Autonomen Nationalisten“ (AN) entstehen konnte, hat viele überrascht. Nun ist Dortmund aufgewacht.  / mehr...


05.02.2012  -  Für die Nazis zu heikel

Brauner Osten, multikultureller Westen? Die Realität ist deutlich komplexer, wie das Beispiel Jena zeigt.  / mehr...


05.02.2012  -  „Ich hing schon mit 13 mit rechten Glatzen rum“

Interview mit Hans Adam*, Aussteiger aus der hessischen Nazi-Szene, jahrelang Aktivist der neonazistischen Internetplattform „Volksfront Medien“  / mehr...


05.02.2012  -  Gefahr von Rechts verleugnet

Keine Kurzzeitpädagogik, ­sondern prozessorientierte Beratungsarbeit bieten die Mobilen Beratungsteams in West und Ost. Dabei erschwert nicht nur die ­Extremismusklausel ihre Arbeit.  / mehr...


05.02.2012  -  „Auf die sanfte Tour“

Rund 20 Prozent aller Neonazis sind weiblich, denn: „Nationalismus ist auch Mädelsache!“. Mädchen und Frauen stellen die „zweite Front“.  / mehr...


05.02.2012  -  Pro und Kontra: NPD-Verbot

Nach den Morden der Zwickauer Terrorgruppe ist der Ruf, die NPD zu verbieten, wieder lauter geworden. Doch unabhängig davon: Was spricht grundsätzlich für ein Verbot, was dagegen?  / mehr...


05.02.2012  -  Mit Nazis reden?

Ist es ratsam, Interviews mit Neonazis zu führen? In Hannover ist ein gut gemeinter Versuch zum ­Propagandaerfolg der Rechten geworden.  / mehr...


05.02.2012  -  „Die NPD war eine Alternative“

Interview mit Uwe Luthardt, Aussteiger aus der NPD Thüringen  / mehr...

E&W 02/2011 Schwerpunkt: Rechtsextremismus

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Rechtsextremismus - Aus der Mitte der Gesellschaft
In unsicheren Zeiten versuchen rechtsextremistische Gruppierungen und Parteien verstärkt, für ihre fremdenfeindlichen und nationalistischen Ideen zu werben. Sie zeigen Präsenz durch öffentliche Versammlungen, aber auch diskret in alltäglicher Nachbarschaftshilfe, in Schule und Kindergarten. Teilweise leutselig offen, teilweise agressiv und gewalttätig. Wie soll damit umgegangen werden? Wie stehen Sie zu einem möglichen Verbot der NPD?

Wir freuen uns auf Ihre Meinung, die dazu beiträgt, das Thema weiter auszuleuchten.


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Kommentare:

  • Rechtschreibung
    Michael Krämer, 08.02.2012, 14:15 Uhr
    Die Artikel über Rechtsextremismus und die entsprechenden Fallbeispiele waren informativ und interessant. Weiterhin sind sie für mich vielseitig einsetzbar. Eine Kritik hätte ich aber schon: Es ist für eine Lehrerzeitung peinlich, wenn dort die Rechtschreibung Blüten treibt. Im Artikel "Auf die sanfte Tour" ist von einer "Gradwanderung" die Rede. Die Frage, bei wieviel Grad es sich am besten wandern lässt, wurde dort aber leider nicht beantwortet.
  • NSU
    Olaf Erber, 09.02.2012, 12:31 Uhr
    Ich wohne hier ganz im Süd-Westen Deutschlands, wo die Welt noch heil scheint.

    Was Bernd Wagner schreibt, erlebe ich hier hautnah - die Nazis sind weit weg, in Ostdeutschland und die Typen mit den Bomberjacken, die hier im Dorf das Jugendzentrum in ihre Hand bekommen wollen, sind nur "Randerscheinungen", über die sich niemand aufregt.

    Dass ein Verbot einer solchen "Partei" auf politischer Ebene immer noch dikutiert wird, ist beschämend...  / mehr

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