Startseite


 
 
 
 
 
 
 
 

E&W-Schwerpunkt 01/2011 Kommunale Bildungslandschaften

Wie viel Verantwortung sollen Städte, Gemeinden und Landkreise für die Bildungsbereiche – das schließt die Schulen ein – übernehmen? An den Beispielen Mannheim und Nürnberg diskutiert E&W Chancen und Risiken kommunaler Bildungslandschaften. Die Chancen: mehr Gestaltungsfreiheit in den Einrichtungen, weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungswege, vernetztes Arbeiten, das Kindern und Jugendlichen zugute kommt. Die Risiken: Die Sparpolitik von Bund und Ländern kann zu Lasten der Kommunen gehen – und bei klammen Kassen in Mängelverwaltung enden. Ein Zukunftsprojekt bleiben die „Kommunalen Bildungslandschaften“ trotzdem.
 

17.12.2010  -  Kooperationsverbot aufheben!

Spätestens seit der Sitzung des Deutschen Städtetages in Aachen Ende 2007 steht das Thema kommunaler Bildungslandschaften auf der Tagesordnung. In der von über 1.000 Städtevertretern unterzeichneten „Aachener Erklärung“ wird ausdrücklich von einem „vernetzten System von Erziehung, Bildung und Betreuung“ gesprochen. Gefordert wird, die „zentrale Rolle“ der Städte bei der Entwicklung kommunaler Bildungslandschaften anzuerkennen und als Konsequenz, die „kommunalen Steuerungsmöglichkeiten im Schulbereich und der Zuständigkeit im Bereich der inneren und äußeren Schulangelegenheiten“ auszuweiten.  / mehr...


17.12.2010  -  „Ein Quadratkilometer Bildung“ - Mannheimer Modelle

Bildung als kommunale Aufgabe: Kaum eine Stadt mischt sich in schulische Angelegenheiten so stark ein wie Mannheim. Die Lehrkräfte sind für das politische Engagement dankbar. Allerdings: Die zusätzlichen pädagogischen, aufeinander bezogenen Projekte belasten auch den städtischen Haushalt.  / mehr...


17.12.2010  -  „Gemeinsame Verantwortung“

Interview mit Siegfried Haller, Leiter des Jugendamts in Leipzig  / mehr...


17.12.2010  -  „Der Preis ist hoch“ - Kommunale Schulen in Nürnberg: teuer, aber die Vorteile überwiegen

„Kommunale Schulen sind ein teures Hobby“, so ein CSU-Kommunalpolitiker der Stadt Nürnberg. Aber auch er kann die Vorteile nicht leugnen: kurze Entscheidungswege, bessere Vernetzung mit anderen Einrichtungen, mehr Gestaltungsspielraum für die einzelne Schule. Das Wichtigste ist der Perspektivenwechsel: Bildung wird im Lebenslauf gesehen.  / mehr...


17.12.2010  -  „Der Schlüssel zum Erfolg“

Der frühere finnische Bildungsberater Rainer Domisch rät, die Kommunen zu stärken  / mehr...


17.12.2010  -  „Kümmerer vor Ort“ - Chancen und Risiken kommunaler Bildungslandschaften

„Die Kommune als bildungspolitischer Gestaltungsfaktor“ – so lautet der Titel des Gutachtens, das Prof. Wolfgang W. Weiß im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung verfasst hat. Seine Studie basiert auf 70 Experten-Interviews, die er u.a. mit Vertretern der Kultusministerien, des Deutschen Städtetags und der Stiftungen führte. Einige Ergebnisse stellt E&W vor. Das vollständige Gutachten erscheint im Juventa-Verlag.  / mehr...


17.12.2010  -  „Das Land gibt den Rahmen vor“

Interview mit der nordrhein-westfälischen Schulministerin Sylvia Löhrmann
 / mehr...


17.12.2010  -  Den Staat nicht aus der Pflicht entlassen - GEW diskutiert Regionalisierung von Bildung

Die öffentliche Debatte um das Thema „kommunale Bildungslandschaften“ führte dazu, dass sich der GEW-Hauptvorstand intensiver mit dieser Frage beschäftigt hat. Seit drei Jahren gibt es eine Arbeitsgruppe, die sich mit Denkanstößen von Experten aus Theorie und Praxis auseinandersetzt. GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne berichtet über den Diskussionsstand.  / mehr...


Mitdiskutieren!

Dazu haben Sie etwas zu sagen? Dann schreiben Sie einen Kommentar und lesen Sie, was andere geschrieben haben.
Mitdiskutieren!

 

Mitdiskutieren

Chancen und Risiken einer stärkeren Verlagerung von Bildungsaufgaben in die Zuständigkeit und Verantwortung der Kommunen vor Ort ist der Schwerpunkt dieser E&W-Ausgabe. Wir möchten Sie einladen, die Themen mit uns zu diskutieren und uns Ihre Ansichten und Perspektiven dazu mitzuteilen.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Sie helfen, das Thema weiter auszuleuchten.




Kommentare:

  • Inklusion
    Claudia, 01.06.2011, 13:01 Uhr
    Ich fühle mich von der GEW allein gelassen bzw. schlecht vertreten. Was tut sie schon, um Förderschullehrer in dieser Sache zu unterstützen? Unser Berufsbild ändert sich völlig, aber Fortbildungen bekommen nur die anderen. Wir sollen alles einfach so können. Und die Fortbildungen, die die Grundschullehrer bekommen sind ohnehin ein Witz und ich kann nachvollziehen, dass sie sehr enttäuscht und unzufrieden damit sind.
    Ich denke, dass es di...  / mehr

Kommentar abgeben:



(wird nicht veröffentlicht)





 5560


   
/ zum Seitenanfang