Zum dritten Mal soll in diesem Herbst ein Sozialforum in Deutschland stattfinden. Die GEW beteiligt sich daran - wie auch schon an den vorhergehenden Sozialforen 2005 in Erfurt und 2007 in Cottbus. An vier Tagen im Oktober wird Gelegenheit für Begegnung und Gespräche, Diskussion und Aktion, Lachen, Musik und Tanz sein. Zahlreiche selbstorganisierte Seminare, Workshops und Netzwerktreffen werden in Hitzacker und in den Nachbargemeinden angeboten.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und täglich werden neue Veranstaltungen für das Programm angemeldet. Inhaltlich geht es vor allem um acht Themenblöcke, unter anderem um ‚Solidarische Wege aus der Krise’, ‚Globale Friedenspolitik und ihre lokalen Konsequenzen’ und auch um das ‚Recht auf Bildung – statt Bildung als Ware’.
Die GEW wird sich mit zwei Veranstaltungen im Wendland beteiligen. So werden wir mit Attac ein Seminar zur Krise von Bildung und Erziehung in Deutschland anbieten und gemeinsam mögliche Alternativen diskutieren. Unsere zweite Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Filmemacher Martin Keßler durchgeführt. Wir wollen dabei über das jüngste Weltsozialforum informieren, das im Januar 2009 in Belém (Brasilien) stattgefunden hat. Präsentiert wird der Film 'Eine andere Welt ist möglich' von Martin Keßler. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit dem Filmemacher und mit Mitgliedern der GEW Delegation beim Weltsozialforum über die Erfahrungen in Belém zu sprechen.
Mitglieder der GEW sind herzlich eingeladen, am Sozialforum im Wendland teilzunehmen, auch mit eigenen Angeboten. Nachfragen zum Sozialforum in Deutschland und zu Sozialforen allgemein beantwortet für die GEW der Kollege Schorsch Wiesmaier.
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Sozialforum in Deutschland 2005
(Fotos: Michael Brie, Bernd Guss, Bildarchiv Umbruch)