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28.02.2011  

Diese Woche Warnstreiks in 12 Bundesländern

Nachdem die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sich in den Verhandlungen weiterhin weigert, die Bezahlung der angestellten Lehrkräfte per Tarifvertrag zu regeln, hat die GEW massive Warnstreiks und Aktionen angekündigt. In der Woche vom 28. Februar bis 4. März 2011 finden in 12 Bundesländern Streikaktionen statt.

Baden-Württemberg:
Am Mittwoch (2. März) ruft die GEW die Tarifbeschäftigten im Länderbereich in allen vier GEW-Bezirken zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Die zentralen Kundgebungen finden in Stuttgart, Freiburg und Karlsruhe statt.
// www.gew-bw.de

Bremen:
Die GEW ruft am Donnerstag (3. März) alle ihre Mitglieder im unmittelbaren Geltungsbereich des TV-L (z. B. Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen, pädagogische MitarbeiterInnen) zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Demonstration und Kundgebung ab 11.00 Uhr.
// www.gew-hb.de

Hamburg:
In Hamburg gibt es am Mittwoch (2. März) die erste Großdemonstration nach der Wahl zur Tarifrunde der Länder und gegen die Streichung des Weihnachtsgeldes für Beamte. Die GEW ruft Angestellte zum ganztägigen Warnstreik und Beamte zum Protesttag auf.
// www.gew-hamburg.de

Hessen:
In Hessen, das parallel zur Tarifrunde mit der TdL eigene Tarifverhandlungen führt, finden am Montag (28. Februar) Warnstreiks und Kundgebungen in mehreren Städten statt, unter anderem in Kassel, Wiesbaden und Darmstadt. Bei der Kundgebung in Frankfurt, die ab 14.15 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz stattfindet, wird Ilse Schaad vom Hauptvorstand der GEW sprechen.
// www.gew-hessen.de

Niedersachsen:
Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes rufen die Landesbeschäftigten am Donnerstag (3. März) zu ganztägigen Warnstreiks auf. Zentrale Veranstaltung des Streiktags ist die gemeinsame Demo mit Kundgebung in Bremen. Einer der Redner wird dort GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne sein.
// www.gew-nds.de

Nordrhein-Westfalen:
In NRW beteiligten sich bereits in der Vorwoche ca. 3.000 Beschäftigte an Warnstreiks in 16 Städten, zu denen die GEW aufgerufen hatte. Am Dienstag (1. März) sind sie gemeinsam mit den anderen Landesbeschäftigten nun abermals aufgerufen. In Düsseldorf findet ab 12.30 Uhr eine zentrale Demo mit Kundgebung vor dem Landtag statt.
// www.gew-nrw.de

Rheinland-Pfalz:
Am Mittwoch (2. März) rufen die Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP Rheinland-Pfalz alle Tarifbeschäftigten in den Landesverwaltungen, Straßenmeistereien, Schulen, Hochschulen und bei der Polizei zu einem ganztägigen Warnstreik auf. In Mainz findet ab 13.30 Uhr eine Demo mit Kundgebung vor dem Landtag statt. Informationen mit Busabfahrtszeiten unter
// www.gew-rlp.de

Sachsen:
In Sachsen finden am Donnerstag (3. März) erste vierstündige Warnstreiks im Schulbereich in Dresden, Leipzig und Chemnitz statt. In Sachsen gibt es keinen Beamtenstatus für Lehrer. Daher sind im Freistaat besonders viele Lehrkräfte von den aktuellen Tarifverhandlungen betroffen. In den drei Städten werden jeweils um 08.30 Uhr Warnstreik-Kundgebungen stattfinden: Nähere Informationen dazu unter
// www.gew-sachsen.de

Sachsen-Anhalt:
Die GEW ruft am Donnerstag (3. März) alle Landesangestellten im Bildungsbereich ab 12 Uhr zum Warnstreik auf. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes veranstalten gemeinsame Kundgebungen in Stendal, Magdeburg, Halberstadt und Halle (Saale).
// www.gew-lsa.de

Saarland:
Im Saarland finden am Montag (28. Februar) Warnstreiks an mehreren Schulen und der Universität statt. Ab 10:30 Uhr gibt es eine Demo in Saarbrücken mit Kundgebung vor dem Innenministerium.
// www.gew-saarland.de

Schleswig-Holstein:
Die GEW ruft alle angestellten Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen am Dienstag (1. März) zu Warnstreiks auf. Ab 12.30 Uhr gibt es eine Kundgebung in Kiel vor dem Finanzministerium.
// www.gew-sh.de

Thüringen:
Warnstreikaktionen am Donnerstag (3. März). Weitere Informationen in Kürze unter:
// www.gew-thueringen.de

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