
Auch Studierende und arbeitslose Pädagoginnen und Pädagogen sind gleichberechtigte Mitglieder in der GEW. Als Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund machen wir uns für unsere Interessen stark. Gemeinsam gestalten wir vernünftige Arbeitsbedingungen, streiten für faire Entgelte, unbefristete Arbeitsverträge und sichern Arbeitsplätze im Bildungsbereich.
Die GEW ist parteipolitisch unabhängig, aber nicht unparteiisch. Das bedeutet: Wir ergreifen Partei für die Beschäftigten, für die Entwicklung und den Ausbau eines demokratischen Bildungswesens.
Unserem Bildungssystem mangelt es an Gerechtigkeit. Nach wie vor bestimmt die soziale Herkunft über Bildungs- und Zukunftschancen. Kinder aus einkommensschwachen Familien, die die Gebühren für den Kindergarten nicht bezahlen oder ihre Kinder selbst nicht ausreichend fördern können, sind von Beginn an benachteiligt. Gleichzeitig steigt mit den rasanten Veränderungen in der Arbeitswelt und den globalen Herausforderungen der Bedarf nach einer guten, umfassenden Bildung für alle Menschen. Als Bildungsgewerkschaft sind wir sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für unsere Mitglieder als auch eine starke bildungspolitische Stimme in diesem Land.
Die GEW ist eine Mitmach-Gewerkschaft. Jedes einzelne Mitglied kann in und mit der GEW eine ganze Menge bewegen. Das garantiert der demokratische Aufbau. Die Willensbildung vollzieht sich von „unten“ nach „oben“, vom GEW-Kreisverband in die Gremien auf Landes- und Bundesebene. Die Arbeit der Personen- sowie Fach- und
Arbeitsgruppen erweitert das Blickfeld bei der Entscheidungsfindung. Gefragt ist die aktive Mitarbeit aller GEW-Mitglieder.
In einer Organisation, in der die Lehrstuhlinhaberin an der Universität ebenso gut aufgehoben ist wie der Erzieher in der Kindertagesstätte, ist Meinungsvielfalt unerlässlich. Die GEW sucht den produktiven Dialog und – wenn es sein muss – auch den Streit nach innen und außen. Das ist der Weg, um in allen relevanten Fragen auf der Höhe der Zeit zu bleiben und Verkrustungen zu vermeiden.