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15.06.2009

Bildungsstreik gestartet

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Mit Kundgebungen und Aktionen in mehreren Städten hat heute die bundesweite Protestwoche gegen Missstände im Bildungswesen begonnen. Die GEW unterstützt die Forderungen der Schüler und Studierenden.

Wie das Bündnis Bildungsstreik mitteilte, wurden u. a. in Berlin, Hamburg und Heidelberg Unigebäude und Hörsäle besetzt, in zahlreichen weiteren Städten öffneten Protestcamps mit alternativen Lernveranstaltungen. Die Aktionen gehen noch bis zum 19. Juni, zentraler Streiktag wird der 17. Juni mit deutschlandweiten Demonstrationen sein.

GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne erklärte zum heutigen Auftakt des Bildungsstreiks: "Es ist höchste Zeit für eine Kehrtwende in der Bildungspolitik. Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen sind chronisch unterfinanziert. Während über Nacht hunderte Milliarden Euro für die Rettung der Banken und der Automobilindustrie bereit gestellt werden, tun sich Bund und Länder schwer, wenn es um die dringend erforderlichen Zukunftsinvestitionen in die Bildung geht."

Investitionen in die Bildung und die Zukunftschancen junger Menschen seien das beste Konjunkturprogramm, unterstrich Thöne. Er appellierte an die Hochschulen und Schulen, gegenüber den streikenden Schülern und Studierenden mit Augenmaß zu reagieren.

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