12/2008

Schwerpunkt: PISA-E
 

02.12.2008  -  Forscher, nur Mut!

Seit mehr als acht Jahren überhäufen uns internationale und nationale Wissenschaftler mit Studien, Testergebnissen, Untersuchungen und Bildungsberichten: Auf PISA weltweit folgt PISA Deutschland, jetzt zum dritten Mal. Die empirische Bildungsforschung boomt.  / mehr...


 

02.12.2008  -  Vorbild Sachsen? Im ostdeutschen Freistaat ticken die PISA-Uhren etwas anders

Sachsen hat im aktuellen innerdeutschen PISA-Vergleich am besten abgeschnitten. Steht in allen getesteten Disziplinen – Naturwissenschaften, Mathematik, Lese- und Textverständnis – an der Spitze und verweist damit den bisherigen Spitzenreiter Bayern auf den zweiten Rang. Der Lernvorsprung zum Schlusslicht Bremen beträgt bis zu zwei Schuljahre (s. Seite 10). Sind ein zweigliedriges Schulsystem, kleinere Klassen, bessere Lehrerversorgung die Gründe für das relativ hohe Leistungsniveau sächsischer Schülerinnen und Schüler? Bestätigen die PISA-Ergebnisse (s. Seite 13 f.) die Schulpolitik des Freistaats? Ist Sachsen, schulisch gesehen, also Vorbild?  / mehr...


02.12.2008  -  „Richtig unter Dampf“ - Mehr Stress durch PISA in Bremen

Bremen war bei den bisherigen PISA-Studien stets das Schlusslicht und ist es auch wieder beim dritten PISA-Bundesländervergleich (s. Seite 13 f.). Trotzdem hat sich in dem Stadtstaat viel getan. Bei den Leistungszuwächsen der Schüler, die PISA von 2000 bis 2006 festgestellt hat, liegt die Hansestadt auf den vordersten Plätzen. Was Praktiker von den PISA-Reformen an der Weser halten und wie sich der pädagogische Arbeitsalltag dadurch verändert hat, zeigt E&W am Beispiel eines Bremer Sek I-Schulzentrums.  / mehr...


02.12.2008  -  Bundesländervergleich – Die Ergebnisse zeigen: kaum Neues und Besseres

Alles wird gut, beschwichtigt PISA-Forscher Manfred Prenzel die Öffentlichkeit. Doch die Mitte November vorgelegte neue innerdeutsche PISA-Ergänzungsstudie (PISA-E) enthält in Wirklichkeit kaum Neues und Besseres. Der dritte Bundesländervergleich seit dem ersten PISA-Test 2000 wird in dieser Form zugleich auch der letzte sein.  / mehr...


02.12.2008  -  Testen – testen – testen ... doch wer unterstützt Lehrkräfte und Schüler?

In Deutschlands Lehrerzimmern wächst der Überdruss an einem Übermaß an Lernstandserhebungen und Leistungsvergleichen.  / mehr...


02.12.2008  -  Gleichwertige Lebensverhältnisse? Schülerleistungen und sozioökonomische Rahmenbedingungen der Länder

Die innerdeutschen Auswertungen der bisherigen drei PISA-Studien belegen: Die durchschnittlichen Kompetenzwerte, die Deutschlands Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften, im Leseverständnis und in Mathematik erreichen, machen auf unübersehbare Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern aufmerksam. Diese gehen mit sehr differenten demographischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen einher. Das zeige, so Klaus Klemm in seinem Fachbeitrag, die Lebensverhältnisse in den 16 Bundesländern sind alles andere als gleichwertig.  / mehr...


02.12.2008  -  Machtpolitisches Kalkül bestimmt Reformen - Wie Leistungsstudien Bildungspolitik beeinflussen

Wie wurden und werden die PISA-Ergebnisse politisch verarbeitet? Welche pädagogischen Maßnahmen in den Ländern sind aus welchen Interessen ergriffen worden. Der Bildungsforscher Klaus-Jürgen Tillmann hat zusammen mit seinem Team die Rezeption der PISA-Ergebnisse (von 2001 bis 2004) empirisch untersucht und in dem Buch „PISA als bildungspolitisches Ereignis“ veröffentlicht. Im Folgenden präsentiert der Autor am Beispiel Bremens einige zentrale Erkenntnisse.  / mehr...


02.12.2008  -  „Wir brauchen keinenweiteren Sonderschultyp“ - KMK muss ihre falsche Hauptschulpolitik beenden

Die kurz vor Veröffentlichung der innerdeutschen PISA-Befunde bekannt gewordene Absicht der Kultusminister, die Qualitätsüberprüfung für den Hauptschulabschluss auf die lange Bank zu schieben, hat in der Öffentlichkeit, bei Experten und der GEW einigen Wirbel verursacht. Marianne Demmer weist in ihrem Beitrag auf den Zusammenhang zwischen mangelhaften Schülerleistungen und selektiver Schulstruktur sowie fehlender individueller Förderung hin. Die GEW hatte seit längerem davor gewarnt, Bildungs- als Prüfungsstandards für bundesweite zentrale Abschlussprüfungen vorzusehen.  / mehr...


02.12.2008  -  Tarifrunde 2009

Die Tarifrunde 2009 betrifft rund 1,95 Millionen im öffentlichen Dienst bei den Ländern Beschäftigten. Davon arbeiten 941.00 als Lehrkräfte und sozialpädagogische Angestellte an Schulen, weitere 100.00 im Hochschulbereich. Stärkere Beteiligung am gestiegenen Volkseinkommen für diese Beschäftigten fordert Ilse Schaad, Leiterin des GEW-Arbeitsbereiches Angestellten- und Beamtenpolitik.  / mehr...


02.12.2008  -  Geplatzte Illusionen: Nur koordiniert kann sich Europa aus der Finanzkrise befreien

2008 schreibt Wirtschaftsgeschichte. Selten sind innerhalb eines so kurzen Zeitraums derartig viele zuvor als eherne Grundsätze geltende Verhaltensweisen über Bord gegangen wie in diesem Jahr. Vieles, was vor wenigen Monaten noch undenkbar schien, wie die Teilverstaatlichung des Bankensektors auf beiden Seiten des Atlantiks, ist nunmehr Realität. Was geschehen ist, analysiert der Finanzexperte Gustav A. Horn.  / mehr...

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